Limportant's Blog

Eine persönliche Sicht der Welt

Urteil im Fall des Amokläufers von Winnenden

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Nach 2 Jahren des Amoklaufs ist jetzt das Urteil über den Vater des Amokläufers gesprochen worden.

Wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen, sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, wurde der Angeklagte zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt.
Ich sehe das Urteil mit gemischten Gefühlen.
Mit auch durch die Fahrlässigkeit des Vaters sind etliche Menschen gestorben – alleine deswegen ist eine Strafe richtig. Ungeachtet der Tatsache, daß die Familie inziwschen unter einem anderen Namen sozial isoliert lebt und tagtäglich mit der Tat konfrontiert wird, wiegt das bei weitem nicht so schwer, wie das herumliegenlassen von Munition und der Schusswaffen und der Folgen davon. Und schließlich: Wer Mist baut, muß auch dafür die Strafe kassieren. Zudem glaube ich nicht, daß man der Familie damit hilft, den Vater von aller Schuld freizusprechen.
Schusswaffen sind nun einmal kein Spielzeug und sehr gefährliche Werkzeuge, für die nicht ohne Grund ein Waffenschein ausgestellt wird – es also nicht jedem erlaubt ist, eine Waffe zu besitzen und mit sich zu führen. Der Fall hat gezeigt, daß sowohl die Kontrollen, wie auch der Waffenbesitz als solcher noch stärker reglementiert werden muß, was seither aber nicht passiert ist. Die Freiheit der Mitglieder in Schützenvereinen, ihr Hobby ohne noch größeren Aufwand für die Aufbewahrung ihrer Waffen zu betreiben, darf nicht über das Leben von Menschen gestellt sein. Jedoch das Abschaffen dieser durch ein Verbot der Schusswaffen halte ich jedoch nicht für zielführend.

Written by limportant

10. Februar 2011 at 15:43

Mein Hobby – was, wie und warum

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Mein wichtigster Fokus neben Familie, Leben und allem in diesem Kontext liegt bei der Photographie.

Photographiert habe ich schon sehr früh – seit etwa meinem 16. Lebensjahr, als mir mein Vater seine Spiegelreflexkamera überlassen hat zusammen mit 2 Objektiven und ein bissle Kleinkram. Meine Art zu photographieren unterschied sich immens von der Art, wie ich das heute tue – ohne viel Ahnung der optischen Gegebenheiten habe ich einfach so lange an Blende und Belichtungsdauer herumgespielt, bis der kleine Zeiger rechts im Bild (die Belichtungswaage, das Einzigste, was an der Kamera elektronisch funktionierte) halbwegs in der Mitte stand. Schärfentiefe und Bildwirkung geschweige denn Bildaufbau – diese Wörter kannte ich damals nicht.

Heute ist das fundamental anders. Seit ich mir heute vor 2 Jahren meine erste Digitale Spiegelreflexkamera zugelegt habe, habe ich auch angefangen, mich richtig mit der Materie zu beschäftigen – und am liebsten alles auf einmal zu lernen. Also erstmal M eingestellt – und ähm, wie zum Henker weiß ich eigentlich, wann ein Bild richtig belichtet ist …?

Na ja – nach ein paar Fehlversuchen zurück zur Automatik – natürlich nicht das berüchtigte grüne Kästchen, sondern nur der „P“ Modus, in dem Blende und Zeit automatisch  ausgewählt werden. Aber das reichte erstmal, um Photos zu machen, die auch gut aussahen, nur hatte ich dann nach wenigen Bildern gleich einen ersten heftigen Lernschritt zu vollziehen, als ich erkennen musste, daß so eine Kamera nie und unter keinsten Umständen die Realität abbildet, sondern nur eine Interpretation des  – bei mir wars damals eher mindern als mehr – fähigen Photographen darstellt.

Wow – daran hatte ich schwer zu knabbern.

Als erste (optische) Anschaffung habe ich mir damals zum Geburtstag mein  erstes Objektiv zusätzlich zur Kamera angeschafft: ein 18-200 mm von Sigma, welches von der Abbildungsleistung ordentlich – bzw. für mich ausreichend war. Damit finge dann auch die Zoomerei an, die die Qualität der Bilder nicht umbedingt verbesserte, denn von Fußzoom zur Änderung der Perspektive hatte ich noch nichts gehört – geschweige denn, daß mittig platzierte Horizonte und Motive nur selten interessant sind – 2/3 Regel oder Goldener Schnitt? Was ist denn das? Einen Blitz und ein Stativ habe ich mir auch recht schnell angeschafft, aber mehr weil ich ein „haben will“ befriedigen wollte, als daß ich es die nächsten etlichen Monate! viel genutzt hätte – also eigentlich Tendenz zu fast nie … Aber es machte Spaß – ich machte Photos, schaute sie mir an und lernte viel – vor allem, was man nicht tun sollte.

Die nächste wichtige Anschaffung – ein 50mm 1,8 II von Canon war ein echter Quantensprung! Zum einen konnte ich jetzt Photos „im Dunkeln“ machen, jedoch viel einschneidender war, daß ich jetzt gezwungen war, mich auch zu bewegen, um das zu photographieren, was ich wollte – ich musste mich also beginnen massiv mit dem auseinandersetzen, was mir wichtig war, daß ich es auf dem Photo habe. Ab da haben meine Photos massiv an Qualität zugenommen – die „am Besten immer alles auf dem Photo haben“ Phase war damit beendet – ich hatte mein neues „Immerdrauf“.

Na ja – so kam dann eins zum Anderen … ein starkes halbes Jahr ohne spektakuläre Änderungen  später folgte dann das 50mm 1,4 – das fokussierte meinen Neffen einfach schneller, der zunehmend mobiler wurde – ein 100mm /2 FB folgte, weil ich jetzt nur noch mit Festbrennweiten photographieren wollte. Dann machte ich einen fatalen Fehler: Ich meldete mich bei einem entsprechenden Forum an (na ja – eigentlich kurz vor der 100mm, aber ich wurde dort zunehmend aktiver – man glaubt gar nicht, wie Begehrlichkeiten geweckt werden können – jedenfalls lag ruckzuck eine 50D im Briefkasten (na ja – ich wollte auch die erscheinende 60D nicht) – den Vorvorgänger dieser Kamera hatte ich schon kurz nach Start der Karriere mal in der Hand – die 50D an der Hochzeit meines Bruders – und ab da wollte ich diese Kamera haben. Nun hatte ich sie – und das ist genau die Kamera, die ich immer schon haben wollte – die gebe ich nicht mehr her. 🙂

Die 1000D zu verkaufen kam für mich aber dennoch nicht in Frage – ich bin halt auch sentimental, zudem funktionierte sie mit bis dahin 13000 Auslösungen wie am ersten Tag, also habe ich schwupps meinen Bruder gefragt, der auch nicht wirklich nein gesagt hat – und heute mit meinen damaligen Objektiven wirklich gute Bilder macht (bei ihm lag letzte Weihnachten auch ein 50mm /1,8 unterm Weihnachtsbaum 😉 ).

Na ja – ich dachte damals noch von wegen: Ach 100mm als Tele reicht dir – du hast eh nur selten viel mehr gebraucht, also reicht Dir das … Pustekuchen – hatte ich nicht etwas erwähnt von wegen Sogwirkung in Foren? Na ja – mal so bei Amazon geschaut, was das 70-200 so kostet, von dem alle so schwärmen … nur ganz unverbindlich … Wie da gibts eine Version, die nur 515 EUR kostet … wow … na dann kann man sich ja denken, wie das geendet hat. Es ist aber auch – wie übrigens die Linsen davor auch – ein geiles Objektiv 🙂 🙂 . Und inzwischen mein Landschafts fast-Immerdrauf. Na ja das Credo von wegen nur noch FB war dann auch nicht mehr zu halten und so kam dann – auch mit einer gut begründeten Ausrede, das lichtstarke 17-50 2,8 von Sigma dazu – natürlich mit USM und sogar mit Stabi … das musste jetzt schon sein – das Kitobjektiv hätte ich zwar von meinem Bruder bekommen können, aber na ja … .

Meine letzte Anschaffung war – nicht wie man sich denken kann eine neue Optik, da ich mir vorgenommen habe, jetzt erstmal genug zu haben. Es reicht aber auch wirklich soll man meinen Naaa jaaa. Nein, das letzte was ich mir zuugelegt habe, war ein gescheites Monopod – ein Einbein, mit seperatem Kugelkopf! Und das war auch so ein Kauf, der in die Geschichte eingeht, weil damit photographieren mehr Spaß macht … man nimmt sich mehr Zeit für die Motive und die Bilder werden automatisch besser. Also für jeden eine klare Empfehlung!

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Na ja – da bin ich aber jetzt auch angekommen – habe eine gute Ausrüstung, um alle Bilder zu machen, die ich auch machen will, wenn ich nur schon einen genauen Plan davon hätte, wo ich genau hinwill. Das Photographieren macht mir sehr viel Spaß, ich brauche das auch als Ausgleich für den Alltag – wenn mir mal reicht, dann nehme ich meine Optiken und bin weg – nur ich und die Kamera.

Das einzige Problem ist nur, daß ich schon Ansprüche habe, wie meine Bilder werden sollen – also eher, welche Qualität. Ich will besondere Photos machen – nicht einfach nur „das macht doch jeder“ Photos, ich glaube daß mich das schon unter Druck setzt, daß ich davon auch blockiert werde, das einfach passieren zu lassen. Ich will meine Photos dazu nutzen, anderen etwas über mich und meine Sicht der Welt zu erzählen und ich habe das Gefühl, daß die Schritte bis zum Ziel noch viele sind. Am liebsten wäre ich schon dort.

Aber so langsam setzt sich in mir die fragende Erkenntnis durch, daß ich vielleicht immer noch zuviel auf einmal will? Ein Ziel und Ehrgeiz ist ein Antrieb – nur falsch gesteuert blockiert er da nicht? Es ist schließlich noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Written by limportant

27. Januar 2011 at 11:49

Veröffentlicht in Hobby, Leben, Photographie

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Weihnachten

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Ich wünsche allen ein schönes, weißes und vor allem entspanntes Weihnachtsfest 🙂

Written by limportant

24. Dezember 2010 at 11:39

Veröffentlicht in Allgemein

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Ende des Schreckens oder Schrecken ohne Ende?

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Kürzlich hat die Schlichtungsrunde mit dem – wie ich finde guten Herrn Geissler – mit dem Schlichterspruch ein Ende gefunden.

Wie – zumindest von mir – erwartet wird ein Konzept gefordert, welches S21+ genannt, den bisher geplanten Tiefbahnhof durch erweiterte Baumaßnahmen deutlich verbessert werden soll. Diese Verbesserungen, die im Schlichterspruch genannt werden, sind für mich nach der mit bekannten Faktenlage schlüssig und auch akzeptabel.

Die Schlichtugsgespräche selbst haben auch vor allem zweierlei erreicht: Daß sich die Situation, die seit den Ereignissen im Schloßpark eskalierte, wieder beruhigt, und vor allem, daß endlich Transparenz geschaffen wurde.

Dennoch bezweifle ich, wie es ja sich auch schon abzeichnet, daß es jetzt vorbei sein wird – die Gegner sind letztlich mit dem Ergebnis in Summe unzufrieden, womit sie auch meiner Meinung nach Recht haben. Die Tieferlegung des Kopfbahnhofs ist ein projektplanerisches Desaster, welches sich so in der Form keine privatwirtschaftende Firma erlauben würde. Die Verbesserungen werden nochmals weitere 1 – 2 Milliarden Euro verschlingen und auch das muß jemand bezahlen und sicher auch planfeststellen?

Egal wie positiv die Schlichtungsgespräche insgesamt gewesen sind, eines jedoch ist als _Einzigstes_ wirklich verbindlich:

Der Schlichterspruch hat keinerlei rechtliche Verbindlichkeit für irgendjemand.

Sicher tun Bahn und Politik gut daran, sich daran zu halten – alleine um die wieder hochkochenden Emotionen im Griff zu haben, man darf jedoch gespannt sein, wie diese das dann auch tun werden. Man lese hierzu auch nur mal kürzlich getätigte Aussagen von herrn Grube.

 

Written by limportant

12. Dezember 2010 at 13:08

Forendynamik

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Als begeisterter Hobbyphotograph bin ich seit Mitte des Jahres Mitglied in eine großen deutschsprachigem Forum unterwegs. Das DSLR-Forum ist ein gut sortiertes Forum eigentlich für Photofreunde aller Art und quer durch alle Marken hindurch. Hier kann man schnell Hilfe finden – sowohl was normale Beratung für die eigene Ausrüstung, wie auch Probleme auch der absonderlichen Art betrifft – dank etlicher sehr kompetenter und erfahrener User

Als ehemaliger Admin von 2 Foren (einem eigenen und einem großen Computerforum) schätze ich die Forenkultur sehr. Dahinter steht die Annahme, daß es bei der Vielzahl der jeweiligen Interessenten sicher auch schon den einen oder den Anderen gegeben hat, der dasselbe Problem oder Fragestellung hatte, und mir dann helfen kann. Oder man frägt nach der Meinung bei einem Sachverhalt und es entspannen sich anregende Diskussionen darüber – so entsteht dann auch eine sehr oft hilfsbereite Community.

Leider ist aber auch nicht alles Sonnenschein, was glänzt.

Es gibt – je größer ein Forum wird – immer die Tendenz, daß sich eine Forenmeinung herausbildet. Welche Objektive taugen was, welcher Body taugt was – wie wichtig ist Rauschen bei welchen ISO Zahlen etc. Andere Meinungen haben hier oft keine Chance, sie werden entweder übersehen, oder im schlimmsten Fall niedergemacht. Leider geht dadurch sehr viel Vielfalt verloren, weil sich die erfahrenen User dann oft zurückhalten, weil sie keine Lust auf eine neue x-mal geführte Diskussion haben und sowieso wissen, daß sie für sich Recht haben.

 

Written by limportant

29. November 2010 at 23:26

Datenpanne

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Es war nicht das erste Mal – bereits vor ein paar Monaten hat Wikileaks brisante geheime Informationen der US Regierung veröffentlicht.

Nichts Neues also. Neu ist eigentlich nur, daß die Dossiers diesesmal die Außenpolitik betreffen – und eben Charakterisierungen der Politiker enthalten, die für die US amerikanische Außenpolitik wichtig sind.

Skandalös ist das nicht – warum auch. Es ist doch davon auszugehen, daß jede halbwegs intelligente Regierung ebenso verfährt, wie jedes Unternehmen und sonstige Institutionen eben auch. Man will schließlich wissen, mit wem man es zu tun hat. Nur liegen jetzt halt die Fakten auf dem Tisch, anstatt hinter vorgehaltener Hand zwischen den Herren und Damen der diplomatischen Dienste ausgetauscht zu werden. Sich aber offen gegenüberzustehen und zu wissen, woran man mit dem Gegenüber ist, hat noch nie geschadet, im Großen wie im Kleinen.

Und mal ganz ehrlich: Wen hat die Charakterisierung von Angela Merkel und Guido Westerwelle überrascht?

Mich jedenfalls nicht.

Written by limportant

29. November 2010 at 23:21

Veröffentlicht in Beobachtungen, Diplomatie, Geheimdossiers

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Geocaching auf der Spitze

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ich bin ja jemand, der gerne mal mit Freunden ‚rausgeht und neben dem photographieren auch die eine oder andere Dose hebt …

Von einer Freundin darauf aufmerksam gemacht habe ich jetzt mal nach Cartoons übers Geocachen gegogelt und das eine oder andere Schätzchen gefunden – am Besten selbst mal machen …

Ein nettes Beispiel zu finden hier: http://www.geocaching.de/index.php?id=173

 

Written by limportant

23. Oktober 2010 at 13:23

Veröffentlicht in Allgemein