Limportant's Blog

Eine persönliche Sicht der Welt

Archive for the ‘Mensch’ Category

Frohe Ostern

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Auch wenn es hier gerade etwas ruhiger ist, wünsche ich Euch allen ein schönes Osterfest.

Das Wetter ist ja zudem gerade zum anbeissen  🙂

Written by limportant

24. April 2011 at 22:48

Veröffentlicht in Familie, Lebensgefühl, Mensch, Menschen

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Forendynamik

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Als begeisterter Hobbyphotograph bin ich seit Mitte des Jahres Mitglied in eine großen deutschsprachigem Forum unterwegs. Das DSLR-Forum ist ein gut sortiertes Forum eigentlich für Photofreunde aller Art und quer durch alle Marken hindurch. Hier kann man schnell Hilfe finden – sowohl was normale Beratung für die eigene Ausrüstung, wie auch Probleme auch der absonderlichen Art betrifft – dank etlicher sehr kompetenter und erfahrener User

Als ehemaliger Admin von 2 Foren (einem eigenen und einem großen Computerforum) schätze ich die Forenkultur sehr. Dahinter steht die Annahme, daß es bei der Vielzahl der jeweiligen Interessenten sicher auch schon den einen oder den Anderen gegeben hat, der dasselbe Problem oder Fragestellung hatte, und mir dann helfen kann. Oder man frägt nach der Meinung bei einem Sachverhalt und es entspannen sich anregende Diskussionen darüber – so entsteht dann auch eine sehr oft hilfsbereite Community.

Leider ist aber auch nicht alles Sonnenschein, was glänzt.

Es gibt – je größer ein Forum wird – immer die Tendenz, daß sich eine Forenmeinung herausbildet. Welche Objektive taugen was, welcher Body taugt was – wie wichtig ist Rauschen bei welchen ISO Zahlen etc. Andere Meinungen haben hier oft keine Chance, sie werden entweder übersehen, oder im schlimmsten Fall niedergemacht. Leider geht dadurch sehr viel Vielfalt verloren, weil sich die erfahrenen User dann oft zurückhalten, weil sie keine Lust auf eine neue x-mal geführte Diskussion haben und sowieso wissen, daß sie für sich Recht haben.

 

Written by limportant

29. November 2010 at 23:26

Sterbehilfe

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Aus aktuellem Anlass – wegen eines Urteils des BGHs zu einem Fall, als eine Tochter ihre Mutter von Ihrem Leid erlösen wollte (auch auf deren ausdrücklichen Wunsch), habe ich mir mal so ein paar Gedanken gemacht.

Ich finde es richtig, daß es Menschen erlaubt wird, in würde zu sterben, statt Monate oder Jahrelang am Tropf dainzusiechen. Eine Bemerkung eines Arztes bringt mich allerdings zum Nachdenken. Er empfiehlt hier jedem den eigenen Willen zu dem Thema möglicht früh zu artikulieren, und auch eine Person des eigenen Vertrauens mit der notwendigen Entscheidungsgewalt ausstatten.

Soweit, so gut.

Als ich jedoch so meinen Gedanken nachhing – und mir überlegte, daß das eigentlich ja jeder machen sollte, konnte ich mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, heute für mich entscheiden zu müssen, ob ich in einer solchen Situation sterben will oder nicht … oder gar eine Person zu bestimmen, die das dann abschließend entscheidet …

Ob ich diese Position haben wollen würde … hmm

Written by limportant

25. Juni 2010 at 20:59

Veröffentlicht in Mensch, Menschen, Sterbehilfe, Tod

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Arbeit und Freiheit

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Diesesmal lief alles super. Nach dem Ende des Projektes und der Insolvenz meiner Firma war ich im April und Mai freigestellt. Durch einen Ex Kollegen wärend des letzen Projektes konnte ich jedoch schnell Kontakt mit dessen Firma aufbauen – ein Gespräch folgte aufs Andere und seit dem 01.06.2010 bin ich dort eingestellt – zudem noch bei einem Projekt, welches mich zum Einen fordert und weiterbringt, und zum Anderen auch noch Spaß macht.

Trotzdem habe ich wieder festgestellt – nachdem der  Vertrag dann mal unterschrieben war, daß doch eine große Last von den Schultern gerutscht ist – das Gefühl, frei zu sein, eine Perspektive zu haben, ist überwältigend – zum Welt umarmen.

Deswegen macht es mich immer wütend, wenn die Berichterstattung in den Medien (Langzeit-) Arbeitslose als grundsätzlich faul hinzustellen. Sicher – die gibt es auch. Nur möchte ich mal behaupten, daß die meisten gerne arbeiten würden – sei es auch nur, um das Gefühl zu haben, etwas sinnvolles zu tun.

Written by limportant

20. Juni 2010 at 21:33

Was bin ich wert?

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Ich habe kürzlich einen Artikel auf swr.de gelesen, der mich doch geschockt hat.

Sätze wie diese haben mich dazu veranlasst, nach langer Zeit mal wieder was zu schreiben:

„Ich habe eine Kreuzung, bei der ich davon ausgehen kann, dass dort einmal ein Mensch sterben wird. Wenn ich dort eine Ampel baue, könnte ich dieses Menschenleben retten. Wenn die Ampel zwei Millionen kostet, sollte ich sie besser nicht bauen, (..)“

„Das Modell sieht grob gesagt so aus, dass einem Lebensjahr ein Wert von ungefähr 30.000 Pfund beigemessen wird. Dann kommt die Kosten-Nutzen-Rechnung. Ich bräuchte zum Beispiel eine Herzoperation. Wenn ich diese Operation bekomme, hätte ich noch zwei gesunde Lebensjahre. Diese zwei gesunden Lebensjahre sind zusammen 60.000 Pfund wert, die Operation kostet aber 70.000 Pfund. Das Fazit wäre: Ja, Herr Klare, leider Pech gehabt, da machen wir ja Miese mit ihnen. Das ist jetzt sehr vereinfacht, aber das ist ein Modell, das in Großbritannien schon praktiziert wird. Und viele sehen in diesem Modell eine Antwort auf die Herausforderungen, die wir im Gesundheitswesen zu bewältigen haben.“

WTF? – Ich bin ja schon Einiges gewohnt, was Zahlen und Manpower Berechnungen angeht – aber das finde ich doch etwas stark. Weitergespinnt könnte manja mal anfangen zu rechen, ab wievielen toten Soldaten der zu erwartende Gewinn durch  in Afgahnistan nicht mehr vorhanden ist …

O M G

Ein (menschliches) Leben ist mit _nichts_ aufzuwiegen.

Written by limportant

20. Juni 2010 at 21:10

Veröffentlicht in Leben, Mensch, Menschen, Wirtschaft

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Gedankenläufe – Roulette in den Wahnsinn?

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Wer kennt das nicht.

Ein Gespräch, ein Chat – ein Telefonat.

Antworten oder Informationen, die ungesagt bleiben – meint man zumindest.

Die ein Roulette der Gedanken in Gang setzen, welches nur schwer zu stoppen ist. Der Verstand sagt … hey – vergiß das. Nur dem Bauch zu widersprechen fällt schwer.

Hinterlässt das Gefühl für blöd gehalten zu werden – normalerweise ein Vorteil, hier nicht. Macht nur traurig und wütend.

Und die Gedanken rotieren weiter – zum verrückt werden?

Ein Beitrag ohne zwingenden realen und zeitlichen Bezug  – aber es schadet nichts, sich das mal vor Augen zu führen.

Written by limportant

29. Mai 2010 at 21:54

Soso Frau Käßmann – ein Gedankenspiel

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Irgendwie war es mir ja schon klar, daß Sie nicht allzulange in der Versenkung verschwinden würden.

Jetzt nutzen Sie die Gelegenheit, auf nur wenig Rücksicht nehmen zu müssen, und bringen Themen mit einiger Brisanz aufs Tablett, die nicht unproblematisch sind (-> siehe Kirchentag). So können Sie Ihre Überzeugungen, die Sie haben, auch besser zur Sprache bringen .

Das nötigt mir schon Respekt ab.

Allerdings wirft es für mich die Frage auf, ob Sie die Affäre, derentwegen? sie zurückgetreten sind, nicht dazu genutzt haben, relativ einfach und für viele einleuchtend von Ihren Ämtern zurückzutreten und dazu noch von vielen – nicht von mir, möchte ich betonen – dafür gelobt wurden, daß Sie so konsequent handeln.

Das kommt dann wieder zur  Frage, warum Sie nicht Ihren Chauffeur fahren ließen, wenn Sie, als sich Ihrer Verantwortung bewußte Frau, sowieso einen zu hohen Alkoholspiegel hatten …

Alles kann natürlich auch dadurch erklärt werden, daß sie eben auch ein Mensch sind.

Nichtdestotrotz wird für mich jetzt doch ein Schuh daraus.

Verstehen Sie mich bitte nicht falsch – ich finde, daß Sie Ihre hohe Popularität bisher sehr gut nutzen, um zu sagen, was Ihnen wichtig ist – und um zu polarisieren. Das ist absolut legitim und wichtig.

Written by limportant

19. Mai 2010 at 12:49

Veröffentlicht in Allgemein, Kirche, Mensch, Politik

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