Limportant's Blog

Eine persönliche Sicht der Welt

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Unsere Ozeane

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Vor ca 2 Monaten habe ich über den Film einen Bericht gesehen und habe mir gedacht – den mußt Du sehen.

Und ich wurde nicht enttäuscht – selbst jetzt, nachdem der Film über 2 Stunden vorbei ist, wirkt er noch nach. Er löste in mir ein Gefühl des Stolzes, Ergriffenheit, von Wut und Ohnmacht aus. Und zudem tiefe Unverständnis, daß der Mensch derartig egozentrisch auf der Erde wandelt – denn wir haben nur diese Eine.

Der Produzent? ist 7 Jahre um die Welt gereist, um verschiedenste Lebewesen und Situationen in den Ozeanen zu filmen und in einen eindrucksvollen Film zu verpacken, welcher von Anfang bis Ende zu fesseln versteht.

Der Film schafft es, selbst die „unschönen“ Seiten des Lebens – das Fressen und gefressen werden – so darzustellen, daß  eine unglaubliche Faszination davon ausgeht und man erkennt, daß das ein Teil des Lebens ist – Glück und Tragik direkt nebeneinander … er vergißt aber auch nicht auf die hässlichen Seiten aufmerksam zu machen – das, was der Mensch den Ozeanen / der Erde antut.

Ich habe mich hinterher einen Moment lang fast geschämt, ein Mensch zu sein – einer Gattung anzugehören, die es sich anmaßt, Gott zu spielen  – als ob diese kein Teil des Ökosystems wäre.

Von mir bekommt der Film 10 von 10 Punkten – wer ihn  sich anschaut, sollte das im Kino tun, da er auf einer großen Leinwand erst richtig wirkt – und man sollte hinausgehen und darüber nachdenken, was man selbst tun kann, um die Situation zu verbessern – auch mit kleinen Dingen wird viel errreicht.

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Written by limportant

16. März 2010 at 23:19

Ghostwriter

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Letzens war ich nach langem mal wieder im Kino. Ich mag es ins Kino zu gehen – die Athmosphäre eines schönen Kino(-Komplexes) ersetzt kein Wohnzimmer. Da spielt es auch keine Rolle, daß Full HD Beamer mit 7.1 Anlagen Kino-Like Filme darstellen können – es ist einfach etwas Anderes.

Leider muß man konstatieren, daß die Masse an Filmen zum Großteil nicht die Qualität abdeckt, die ein guter Film haben muß – eben daß Darstellung, Schauspieler und Story in sich und zusammen stimmig sind.

Ghostwirter gehört da für mich dazu. Es ist kein Film, der das Zeug zum Klassiker hat, aber trotzdem gutes Kino abliefert und dazu auch noch zum Nachdenken anregt.

Insgesamt bekommt er von mir 4 von 5 Punkten.

Der Film handelt von einem Ghostwriter (Ewan McGregor), der die Biographie für den ehemaligen englischen Premierminister (Pierce Brosnan)neu verfassen soll. Während seiner Arbeit bearbeitet er das Manuskript seines Vorgängers, welcher unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Zufällige Funde im Zimmer des Toten wecken sein Interesse und er beginnt nachzuforschen …

Der Film ist – anders als Thriller normalerweise – eher ruhig. Polanski kommt es hier eher darauf an, Ereignisse nicht ganz jungen Datums aus einem anderen Bllickwinkel zu erklären, was ihm auch gut gelingt. Ähnlichkeiten mit realen Personen sind hier sicher nicht zufällig.

Written by limportant

20. Februar 2010 at 13:24

Veröffentlicht in Kino

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