Limportant's Blog

Eine persönliche Sicht der Welt

Archive for the ‘Gedanken’ Category

Urteil im Fall des Amokläufers von Winnenden

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Nach 2 Jahren des Amoklaufs ist jetzt das Urteil über den Vater des Amokläufers gesprochen worden.

Wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung in 14 Fällen, sowie wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz, wurde der Angeklagte zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt.
Ich sehe das Urteil mit gemischten Gefühlen.
Mit auch durch die Fahrlässigkeit des Vaters sind etliche Menschen gestorben – alleine deswegen ist eine Strafe richtig. Ungeachtet der Tatsache, daß die Familie inziwschen unter einem anderen Namen sozial isoliert lebt und tagtäglich mit der Tat konfrontiert wird, wiegt das bei weitem nicht so schwer, wie das herumliegenlassen von Munition und der Schusswaffen und der Folgen davon. Und schließlich: Wer Mist baut, muß auch dafür die Strafe kassieren. Zudem glaube ich nicht, daß man der Familie damit hilft, den Vater von aller Schuld freizusprechen.
Schusswaffen sind nun einmal kein Spielzeug und sehr gefährliche Werkzeuge, für die nicht ohne Grund ein Waffenschein ausgestellt wird – es also nicht jedem erlaubt ist, eine Waffe zu besitzen und mit sich zu führen. Der Fall hat gezeigt, daß sowohl die Kontrollen, wie auch der Waffenbesitz als solcher noch stärker reglementiert werden muß, was seither aber nicht passiert ist. Die Freiheit der Mitglieder in Schützenvereinen, ihr Hobby ohne noch größeren Aufwand für die Aufbewahrung ihrer Waffen zu betreiben, darf nicht über das Leben von Menschen gestellt sein. Jedoch das Abschaffen dieser durch ein Verbot der Schusswaffen halte ich jedoch nicht für zielführend.

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Written by limportant

10. Februar 2011 at 15:43

Begrifflichkeiten und Lieblingstheorie

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Gerade habe ich wieder einmal NACHTCAFé mit Wieland Backes angeschaut. Thema war: „Was Frauen schwach macht“.

Interessant war hier wieder einmal folgendes:

– Daß es sich schlecht Diskutieren lässt, wenn die Begrifflichkeiten nicht klar definiert sind

– Daß Wissenschaftler ihre Lieblingstheorien haben und hier auch umbedingt Recht haben wollen

– Daß sich viele Menschan dadurch outen, indem sie sich selbst belügen.

Written by limportant

23. Oktober 2010 at 12:59

Photographie – nur ein Hobby?

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Vor etwa anderthalb Jahren, am 27. Januar 2009 habe ich meine erste Digitalkamera gekauft. Natürlich eine DSLR – für mich ist photographieren schon immer mit Spiegelreflexkameras untrennbar verbunden gewesen – schon meine analoge SLR war eine Ebensolche.

Damals aheb ich mir eine Canon EOS 1000D gekauft – zusammen mit dem Kit Objektiv 18-55 IS mit einer 0% Finanzierung beim Media Markt für damals ~430 EUR. Es war da so, als wäre mir eine neue Welt eröffnet worden – die digitale Photographie hat mich regelrecht umgehauen.

Schnell war mir das nicht mehr genug – ein Sigma 18-200 DC folgte zu meinem Geburtstag und eröffnete damit gleichzeitig auch den großen Nachteil eines Hobbys: steigende Ansprüche und damit auch steigende Ausgaben. Einige davon waren im Nachhinein ein echtes „Haben Will“ – wie ein Stativ, welches ich nur selten benutze, wie auch einen seperaten Blitz und viel Kleinkram, was auch sein Geld kostet. Dazu muß man sagen, daß ich zu dem Zeitpunkt eigentlich finanziell nicht umbedingt auf Rosen gebettet war – diese Ausgaben zerrten ganz schön an meiner Kasse. Ein EF 50mm 1,8 musste aber letzen Herbst noch seinen Weg zu mir finden.

Aber ich finde auch, daß es sich gelohnt hat – ich habe sicher Lehrgeld gezahlt, aber über dieses Hobby seither mit ständig wachsendem Ehrgeiz und Erfolg aus – und: meine Bilder sind besser geworden… Übung zahlt sich eben doch aus.

Seitdem ich aber meinen neuen Job habe – und hier auch netto deutlich mehr Geld zur Verfügung habe, bin ich aber irgendwie auch in eine Art Kaufrausch gefallen – seit der letzten größeren Anschaffung (jenes 50mm)  habe ich richtig an Equipment zugelegt: Zuerst ein EF 50mm 1,4, dem recht schnell ein auch lichtstarkes 100mm 2,0 folgte – Lichtstärke macht eben doch süchtig (Kosten zusammen etwa 900-1000 EUR).

Zudem habe ich mir einen Kameratraum wahrgemacht: eine 50D … (ca 750EUR mit Folgekosten) – wobei ich diese Ausgabe überhaupt nicht bereue – die gute alte 1000D hat mir mit meinen Ansprüchen nicht mehr genügt. Und es hat sich gelohnt, absolut.

Ein EF 70-200 /4L USM ist schon bestellt – da konnte ich nicht widerstehen, als ich merkte, das dieses Objektiv „fast nichts“ kostet und ich es finanzieren kann. Wobei ich hier ganz klar sagen muß, daß es auch ne Ecke unvernünftig war … weil ich auch mit meinem 100 /2,0  noch nicht wirklich so photopraphieren kann, wie ich das können will – ich kenne es noch gar nicht richtig… Aber trotzdem musste das jetzt irgendwie sein …

Die Ansprüche sind definitiv gestiegen – ich weiß jetzt, was ich in etwa haben will – was ich photographieren will, und ich denke daß ich die richtige Ausrüstung dafür habe(n werde). Allerdings habe ich ehrlich gesagt auch etwas Angst vor mir selbst bekommen – ich bin sonst niemand, der das Geld scheinbar zum Fenster ‚rauswirft, ich werde dem _jetzt_ Einhalt gebieten. Ein Hobby muß schließlich auch finanziert werden.

Es ist zudem auch erschreckend, wie einfach es einem gemacht wird, Geld, was man so noch nicht hat, auszugeben (Kreditkarte Rate). Ich bereue meine Ausgaben jetzt nicht – jede größere Ausgabe für mein Hobby hat sich gelohnt, definitiv. Wenn das Hobby anspruchsvoller wird, dann steigen auch die Ansprüche an die Ausrüstung – man ist weniger bereit, Kompromisse in dem, was einem wichtig ist, einzugehen, und das kostet nun mal richtig Geld.

Mein Sigma habe ich übrigens auch schon länger nicht mehr eingesetzt – jetzt denke ich, wird sich mein Bruder freuen, der schon meine 1000D von mir überlassenderweise „geerbt“ hat.

Wer auch mal an Photos von mir interessiert ist, darf mich gerne anschreiben: Micha@nervt-mich.net (kein Scherz, nicht bitterernst nehmen 😉 ) Dann schicke ich gerne einen Link zu.

Written by limportant

16. September 2010 at 12:53

Veröffentlicht in Gedanken, Hobby, Photographie

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Gedankenläufe – Roulette in den Wahnsinn?

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Wer kennt das nicht.

Ein Gespräch, ein Chat – ein Telefonat.

Antworten oder Informationen, die ungesagt bleiben – meint man zumindest.

Die ein Roulette der Gedanken in Gang setzen, welches nur schwer zu stoppen ist. Der Verstand sagt … hey – vergiß das. Nur dem Bauch zu widersprechen fällt schwer.

Hinterlässt das Gefühl für blöd gehalten zu werden – normalerweise ein Vorteil, hier nicht. Macht nur traurig und wütend.

Und die Gedanken rotieren weiter – zum verrückt werden?

Ein Beitrag ohne zwingenden realen und zeitlichen Bezug  – aber es schadet nichts, sich das mal vor Augen zu führen.

Written by limportant

29. Mai 2010 at 21:54